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Schlafmangel: Auswirkungen auf Kleinkinder – KITAnGO
27. Januar 2016
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Unruhige und schlaflose Nächte sind nicht nur für die Eltern anstrengend und nervenaufreibend sondern auch für ihren Nachwuchs. Denn auch für das Kind ist ein nicht ausreichender Schlaf eine sehr stressige und vor allem belastende Situation. Wenn Schlafmangel zum Dauerzustand wird, kann sich das negativ auf die kindliche Entwicklung auswirken. Eine norwegische Studie hat ergeben, dass die Folgen depressive Verstimmungen, Übergewicht und Hyperaktivität sein können.

 

Wieso kann mein Kind nicht einschlafen, obwohl es müde ist?

Daran sind die bereits bestehenden Einschlafrituale schuld. Diese schleichen sich mit der Zeit ein und machen das Kind „abhängig“. Wird es beispielsweise vor dem Einschlafen herumgetragen, gewippt oder fest in den Armen gehalten, gewöhnt es sich schnell daran und fordert es zukünftig vor dem zu Bett gehen ein.

 

Wie kann ich die Schlafgewohnheiten meines Kindes positiv verändern?

Um negative Gewohnheiten abzulegen benötigen Eltern drei wichtige Eigenschaften: Willen, Konsequenz und Durchhaltevermögen.

Mit dem Ziel, das Kind zukünftig alleine einschlafen zu lassen, müssen Eltern step-by-step die bisher negativen Schlafgewohnheiten in positive umwandeln. Anfangs bleibt ein Elternteil noch am Bett sitzen. Täglich wird der Abstand zwischen Kind und Elternteil größer. Letztendlich kann das Zimmer komplett verlassen werden.

Diese Umgewöhnung erfordert viel Zeit und Geduld und verlangt meist sehr viele Tränchen ab. Deshalb ist es umso wichtiger, standhaft und konsequent zu bleiben. Das vermittelt dem Kind nicht nur die Ernsthaftigkeit der Umgewöhnung sondern auch die notwendige Sicherheit.

 

Welche Faktoren beeinflussen ebenfalls den Schlaf meines Kindes?

Nicht nur Schlafgewohnheiten bestimmen den Schlaf des Kindes. Tagesablauf sowie Schlafenszeiten sind weitere wichtige Einflüsse. Umso strukturierter der Tagesablauf ist, desto schneller findet das Kind seinen Rhythmus. Feste Schlafenszeiten helfen dem Kind zusätzlich bei der inneren zeitlichen Orientierung.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Verarbeitung des Alltags. An besonders spannenden Tagen ist das Kind auch besonders aufgedreht und findet schwerer zur Ruhe als üblich. Aber auch Stresssituationen, Krankheiten oder Schmerzen wirken sich negativ auf den Schlaf des Kindes aus. Die dadurch entstehende innere Unruhe erschwert dem Kind die Entspannung und somit den Schlaf.

Wichtig zu erwähnen sind an dieser stelle noch die äußeren Faktoren des Zimmers. Licht, hohe Temperaturen, zu warme Decken oder Schlafsäcke aber auch Lärmbelästigungen können das Einschlafen erheblich beeinträchtigen. Deshalb ist es sehr wichtig, für eine angenehme, ruhige und abgedunkelte Schlafatmosphäre zu sorgen.

 

Sollte das Kind immer noch starke Probleme beim Einschlafen oder auch Durchschlafen haben, ist immer der Gang zum Kinderarzt zu empfehlen. Dieser kann feststellen, ob die Schlafprobleme eventuell auf eine organische Ursache zurück zu führen sind!

 

Wie Sie ihrem Kind eine angenehme und erholsame Nacht bereiten lesen Sie hier.

 

Liebe Grüße

Eure Julia von KITAnGO

 

Foto: photo credit: Wake Up via photopin (license)
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