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An der Pädagogikfront: Dr. Martina Stotz ist Expertin für Kinderpsychologie & Familienberaterin aus Leidenschaft – KITAnGO

Wie entwickeln sich Kinder körperlich und wie mental? Wie können Erwachsene ihrer Rolle als Erzieher oder Elternteil gerecht werden? Und wie können Kinder in ihrer Entwicklung aktiv unterstützt werden?
Wenn Kinder heranwachsen, stehen Eltern und Erzieher oft vor vielen Herausforderungen. Nicht selten kommen Situationen auf, die mit Stress und Überforderung verbunden sind. Dann sind Erwachsene oft ratlos und nicht in der Lage zu reagieren. Sie wissen nicht, wie sie sich verhalten können. Sollte man rational oder empathisch sein? Nach einem Ratgeber handeln oder doch eher auf das eigene Bauchgefühl hören? Und wie kommuniziert man mit dem Kind „richtig“ in der Situation?

 

Dr. Martina Stotz arbeitet als Grundschullehrerin, Schul- und Familienberaterin. Durch ihre Promotion in Entwicklungs- und Familienpsychologie führte sie über 3 Jahre Studien zum Thema Kindererziehung in Familien mit mehreren Kindern durch.

Trotz ihrer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung legte sie seit Beginn ihres Studiums 2007 durchgehend sehr viel Wert auf praktische Erfahrung mit Kindern durch Nebentätigkeiten in der Kinderbetreuung (Familien, Grundschulen und Mittelschulen).
Sie arbeitet seit 5 Jahren nicht nur als Grundschullehrerin mit schulpsychologischem Schwerpunkt, sondern hat auch Erfahrung mit Klein- und Kindergartenkindern durch wöchentliche Musikkurse und Mutter-Kind-Kurse.
Sie gibt Elternkurse zum Thema „Orientierung geben ohne Härte, Strafe und Drama“ und bietet ebenso persönliche Onlineberatung bzw. telefonische Beratung für Eltern an.
In zahlreichen Zeitungen (u.a. FAZ) und im Fernsehen (u.a. WDR) ist sie mit ihrem differenzierten und vielseitigen Wissen zu Kindern, Familie und Schule als Expertin sehr gefragt und bekannt.

Auf Ihrer Website www.mein-erziehungsratgeber.de veröffentlicht sie regelmäßig Blogbeiträge.

 

Obwohl Sie ein tiefgründiges und vielseitiges Wissen über Ihre Arbeit in Wissenschaft und Forschung haben, geben Sie auf Ihrem Blog / Instagram, in der Elternberatung und in Elternkursen sehr praktische Anregungen für den Familienalltag.
Uns interessiert trotzdem, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse Ihrer Meinung nach am wichtigsten sind, wenn es um die Erziehung von Kindern geht.

Dr. Martina Stotz: Das ist eine ganz wichtige Frage. Von Beginn meines Studiums, während meiner Promotion und bis heute sind nicht nur Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie, Familienpsychologie und Erziehungswissenschaft, sondern vor allem auch aus der Hirn- sowie Bindungsforschung, Grundlage meiner praktischen Anregungen.

Mein vielseitiger Berufsalltag zeigt mir, wie erstaunlich detailreich Eltern über die körperliche, sprachliche und auch motorische Entwicklung ihres Kindes bescheid wissen.
Mir fällt jedoch auf, dass selbst die bemühtesten und auch gebildetsten Eltern in den wenigsten Fällen ein grobes Verständnis davon haben, wie sich das Gehirn von Kindern entwickelt. Gerade Ergebnisse der Neurowissenschaften erachte ich mit Blick auf Kindererziehung als Hintergrundwissen sehr bedeutend.

 

Warum sind Ergebnisse der Hirnforschung so wichtig für die Erziehung unserer Kinder?

Dr. Martina Stotz: Die Entwicklung des Gehirns ist in jeder Altersstufe des Kindes von zentraler Bedeutung. Die Verbindungen in ihrem Gehirn beeinflussen nämlich sehr stark, was Kinder tun und wie sie sich mit dem Kern ihrer Persönlichkeit entfalten können.
Nicht nur die kognitive, sondern auch die emotionale und soziale Intelligenz, Empathie, Entscheidungsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, das Selbstbewusstsein usw. hängen stark mit der Entwicklung des Gehirns zusammen.

Mir liegt deshalb viel daran, auch über Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften aufzuklären.

Schlagwörter wie „Bindungssicherheit“ und „Resilienz“, die bei „Experten“ und Eltern in aller Munde sind, spielen darunter eine besondere Rolle.

Ich sehe es jedoch kritisch, diese Begriffe einfach zu verwenden und als selbstverständlich vorauszusetzen, ohne sie in einen differenzierten Kontext zu setzen.
Aus meiner Sicht, brauchen Eltern für diese Begriffe eine nachvollziehbare Übersetzung für den praktischen Familienalltag.

Eltern werden sonst nämlich verunsichert, haben z.B. Angst keine sichere Bindung zu ihrem Kind aufbauen zu können oder fürchten in bestimmten herausfordernden Situationen die sichere Bindung zu gefährden (z.B. wenn das zweite Kind geboren wird).

Ich möchte dabei helfen, diesen Druck und auch den hohen Anspruch, der hiermit an Eltern gestellt wird, von den Schultern der Eltern zu nehmen, indem ich in meiner Arbeit über wichtige Aspekte der kindlichen Entwicklung aufkläre.

Wenn Eltern und Pädagogen wissen, wie das Gehirn aufgebaut ist und in seiner Entwicklung unterstützt werden kann, werden sie Kinder besser verstehen, feinfühliger auf sie reagieren können und auch in den meisten Ausnahmesituationen klar, ruhig sowie besonnen Orientierung geben.
Dieses Verhalten der Eltern führt dann langfristig dazu, dass Kinder sich frei in ihrer Persönlichkeit entfalten dürfen.
Der Familienalltag wird dadurch entspannter und auch Eltern sowie Pädagogen bekommen die Möglichkeit mit den Erziehungsaufgaben zu wachsen.

 

Das klingt sehr vielversprechend. Was sollten Eltern und Pädagogen denn genau über das Gehirn wissen?

Dr. Martina Stotz: Wichtig ist zunächst ein Grundverständnis für den Aufbau des Gehirns. Es setzt sich aus verschiedenen sozusagen getrennten Teilen zusammen. Sie sind sehr unterschiedlich und haben auch unterschiedliche Funktionen zu erfüllen.
Einfach gesprochen, geht es bei einer gesunden Entwicklung des Gehirns darum, dass alle Teile des Gehirns gut „als Team zusammenarbeiten“.
Nicht verwunderlich ist es also, dass Eltern ihre Kinder (übrigens manchmal auch im Streit ihren Partner) in manchen Situationen kaum wiedererkennen, da eine Gehirnhälfte sehr dominant ist und nicht in der Lage mit der anderen zu kooperieren.
Wenn Kinder völlig ausrasten oder aggressiv werden, ist das „Team im Kopf“ noch nicht oder in dieser Situation nicht in der Lage zusammenzuarbeiten. Der Teil des Gehirns, der Instinkte und pures Überleben steuert, kann bei diesem Beispiel nicht mit dem Teil des weiterentwickelten Gehirns, das für Vernunft zuständig ist, kooperieren.

Um im Team zusammenarbeiten zu können, brauchen die Teile des Gehirns Erfahrungen und die nötige Orientierung, die Eltern und Pädagogen Kindern ermöglichen dürfen und können. Nur so entstehen wichtige neuronale Verbindungen im Gehirn, die Kinder zu gesunden und verantwortungsbewussten Erwachsenen mit gefestigten Persönlichkeiten heranwachsen lassen.
Auch wenn Kinder natürlich mit einem angeborenen Temperament auf unsere Welt kommen, beeinflussen Eltern demnach maßgeblich die Gehirnentwicklung ihres Kindes.
Kinder brauchen also genau dann viel Unterstützung, wenn sich ein Teil des Gehirns gerade „selbstständig gemacht“ hat und es aus Sicht des Kindes nur noch ums „Überleben“ geht.

Wie sieht das dann in der Praxis aus, wenn Eltern die Gehirnentwicklung fördern wollen?

Dr. Martina Stotz: Wenn Kinder sich im Supermarkt auf den Boden werfen, um sich schlagen, anderen Kindern etwas wegnehmen, machen sie das nicht, um uns zu provozieren.
Sie haben dafür Gründe und noch keine Strategie, die ihr Gehirn abrufen kann.
Eltern und Pädagogen wissen mit diesen Hintergründen, dass das Kind gerade oder noch nicht anders reagieren kann. Es gibt einen Grund dafür, da das „Team im Gehirn“ noch nicht gut genug zusammenarbeitet. Gefühle können noch nicht reguliert werden. Das Verhalten passt in den meisten Fällen zum Entwicklungstand des Kindes und ist nicht bedenklich. Das Kind braucht jetzt allerdings unsere Hilfe.
Es lohnt sich nach den Hintergründen zu fragen, um mehr Verständnis aufbringen zu können (Müde? Hunger? Fehlende Aufmerksamkeit?).
Es gilt dann das aufgebrachte Kind zunächst zu beruhigen und mit ihm in eine Verbindung zu gehen. Das ist viel verlangt und erfordert Selbstreflexion und eigene Gefühlsregulation von Seiten der Erwachsenen!

Eltern und auch Pädagogen sind in solchen Situationen selbst oft sehr aufgebracht, weshalb ich hier in Elternkursen zahlreiche Tipps zum Üben an die Hand gebe. Wir üben dann auch ganz ausführlich Kinder verbal (z.B. durch Spiegeln und Annehmen von Gefühlen), aber auch nonverbal (z.B. Körperkontakt, streicheln etc.) zu beruhigen.
Eltern lernen das aber laut meiner Erfahrung sehr schnell, wenn es um die emotionale Gesundheit ihrer Kinder geht und wachsen dabei selbst über sich hinaus. Eltern lernen häufig sogar erst mit ihren Kindern und in meinen Kursen, selbst gut mit ihren Gefühlen umzugehen.
Erst jetzt – und wirklich erst jetzt, wenn Eltern und Pädagogen eine Verbindung zum Kind spüren – kann die andere Region des Gehirns angesprochen werden, die an Vernunft und Empathie appelliert.  Dann ist es enorm wichtig, mit den Kleinen im Gespräch Empathie anzubahnen, über Werte, Erwartungen und Vorstellungen aber vor allem auch über Alternativen zu sprechen (z.B. „Schreien ist nicht in Ordnung. Du kannst es beim nächsten Mal ruhig und höflich sagen. Dann finden wir ganz sicher eine Lösung.“).

Die Art und Weise Kindern Alternativen aufzuzeigen hängt natürlich sehr stark vom Alter, der Situation und dem Temperament des Kindes ab. Einem Kleinkind helfen hierfür z.B. auch einfach das Imitieren einer Alternative (z.B. Das Kind streicheln, das vorher geschlagen wurde oder gemeinsam das Spielzeug zurückgeben und gemeinsam spielen.).

 

Was ist aber, wenn ein Kind eine Grenze überschreitet? Sollen Eltern und Pädagogen es dann auch erst beruhigen und eine Verbindung zum Kind suchen. Es gibt ja auch Stimmen, die dafürsprechen so ein Verhalten einfach zu ignorieren oder andere Stimmen, die von Strafen oder Auszeiten sprechen.

Dr. Martina Stotz: Oh ja, die Begrifflichkeiten „Grenzen“ und „Konsequenz“ und sogar das Wort „Erziehung“ sind im heutigen Diskurs sehr negativ besetzt. Das liegt meines Erachtens daran, dass diese Wörter undifferenziert in den Kontext von harten, autoritären und starren Maßnahmen gesetzt werden. Wie so oft entsteht aus einer sehr extremen Sichtweise, zu harte Grenzen aufzuzeigen, diese andere extreme Sichtweise, die ich nicht minder kritisch sehe.
Beide Extreme bergen nämlich die genau gleich große Gefahr, Kindern zu wenig Bindung, Sicherheit und Orientierung für ihr Leben zu geben.

Ich bleibe deshalb ganz klar dabei, dass Grenzen und konsequentes elterliches Verhalten und Erziehung zum Aufbau einer sicheren Bindung führen, wenn die Begriffe richtig verstanden werden wollen.
Ganz wichtig finde ich, dem Kind direkt und klar durch seine innere und äußere bestimmte und klare Haltung aufzuzeigen, dass gerade eine Grenze überschritten wurde. Hierzu braucht es weder Härte noch Gewalt von Seiten der Eltern oder Pädagogen – jedoch KLARHEIT UND BESTIMMTHEIT.

Das setzt voraus, dass Eltern und Pädagogen selbst klare Werte und Grenzen für sich kennen. Nur dann können sie dem Kind gegenüber authentisch ausgestrahlt werden. Wenn ein Kind aufgrund des Straßenverkehrs in Gefahr ist, kennen Eltern diese Bestimmtheit, in vielen weiteren Bereichen sind sie durch zu viele diverse „Stimmen“ inzwischen verunsichert. Diese Unsicherheit spüren Kinder.
Eltern dürfen sich wieder trauen hinzuhören, welche klaren Werte und Bedürfnisse sie selbst haben. Sie brauchen keine Angst zu haben diese Klarheit auszustrahlen. Sie verletzen ihre Kinder dadurch nicht, sondern geben ihnen Halt, Beständigkeit und Sicherheit.
Da liegt meines Erachtens der Ursprung von gelingender Erziehung. Es lohnt sich also sich mit dem Partner an einen Tisch zu setzen, um gemeinsame Werte und Ziele zu besprechen, die in der Erziehung für beide wichtig sind. Es geht dabei mehr um eine innere Haltung und Grundeinstellung, als darum zu viele starre Regeln oder Vorgaben aufzustellen.

Es empfiehlt sich weder das Verhalten zu ignorieren, noch zu dulden. Das Kind darf und will in diesem Moment eine Grenze als Sicherheit und Halt spüren. Es darf unterbrochen werden in seiner Handlung. Dieser Schritt setzt voraus, dass Eltern und Erzieher ganz klar in sich selbst die Grenze spüren.
Danach empfehle ich trotzdem die Verbindung zum Kind zu suchen. Weder Liebesentzug, Strafen, noch eine Auszeit oder Ähnliches werden dazu führen, dass das Kind einsichtig sein wird. Wenn das Kind schmollend ins Kinderzimmer geschickt wird, um wieder zu kommen, wenn es wieder lieb ist, lernt es: „Ich werde nur angenommen, wenn ich brav bin! Meine Wut ist nicht in Ordnung.“.
Es wird dann zudem kaum im Kinderzimmer die Erleuchtung haben und fürs Leben lernen, dass „z.B. Schlagen nicht in Ordnung ist!“, weil es sich zurückgewiesen und ungeliebt fühlt. Kurzfristig ist das natürlich eine Lösung, aber zu langfristiger Einsicht und Empathie – die wir ja erreichen möchten – führt das bestimmt nicht. Das Kind wird dann zukünftig nicht aus Einsicht, sondern aus Angst vor Strafe oder Liebesentzug nicht mehr zuschlagen.

Vernunft und Verständnis beim Kind erreichen wir nur durch Beziehung und Verbindung und diese Einsicht beim Kind ist das, was langfristig für seine Entwicklung wichtig ist.
Kinder besitzen selbst noch keinen moralischen Kompass. Wir dürfen ihnen dadurch zeigen, ihren eigenen moralischen Kompass zu entwickeln.
Kinder können dann zunehmend besser Ihre Gefühle regulieren, sich in andere hineinversetzen und zu wunderbaren sozialen Wesen werden, die ihre Einzigartigkeit dadurch nicht verlieren.
Die Gehirnhälften agieren dann mehr und mehr als „Team!“

 Sie sind ja auch im Bereich der Schulpsychologie als Beraterin tätig.  

Dr. Martina Stotz: Wenn Kinder sich im Vorschulalter bzw. Kindergartenalter befinden, sind sie bereits mit entsprechender Unterstützung mehr und mehr in der Lage, Ihre Emotionen und sich selbst zu regulieren. Gemeint ist z.B. die Aufmerksamkeitsspanne, die Entwicklung des Arbeitszeitgedächtnisses, die Kontrolle eigener Impulse, ausgelöst durch Bedürfnisse, Empathie Fähigkeit etc.
In der Praxis bedeutet dies, dass Kinder beim Eintritt in die Grundschule einigermaßen konzentriert an einer Aufgabe arbeiten können, sich mit ihren Bedürfnissen auch mal zurücknehmen können, zuhören können sowie Arbeitsaufträge umsetzen können.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass heutzutage zahlreiche Kinder Probleme mit Emotions- und Selbstregulation haben, weil ihnen die klare Orientierung in der Erziehung fehlt.

Wenn Kinder nicht in der Lage sind ihre Gefühle zu regulieren, kann das nämlich vor allem mit Schuleintritt Risiken bergen. Andere Kinder neigen dann laut Studienergebnissen und eigener Beobachtung dazu, diese Kinder auszuschließen, weil sie sich durch ihr Verhalten gestört sehen. Darüber hinaus haben Kinder mit fehlender Selbstregulation häufig Schwierigkeiten den Leistungsanforderungen zu entsprechen. Am schwierigsten für das Selbstbild dieser Kinder ist, dass sie sich durch vorgegebene Regeln und Anforderungen ständig eingeschränkt fühlen und tagtäglich aufs neue frustriert sind, wenn sie ihre Bedürfnisse nicht sofort erfüllt sehen.

  

Wie können Eltern die Emotions- und Selbstregulation früh fördern?

Dr. Martina Stotz: Eine ganz bedeutende Rolle bei der Entwicklung der Emotions- und Selbstregulation spielt die sprachliche Entwicklung. Wenn Eltern früh mit ihren Kindern über Gefühle sprechen und darüber, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können, führt das zu besserer Emotionsregulation. Bereits mit ersten Fortschritten in der Sprachentwicklung kann also die Entwicklung der Emotions- und Selbstregulation unterstützt werden.
Es gibt sogar Erkenntnisse, dass Kinder bereits durch Gebärdensprache ihre Bedürfnisse / Gefühle kommunizieren können, wenn Eltern dies unterstützen (Bsp. Hand zum Mund führen bedeutet „Hunger!“).
Studienergebnisse zeigen ganz deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder schon früh ihre Gefühle bei sich selbst benennen und identifizieren können (nonverbal und später verbal). Darüber hinaus ist es dann bedeutsam, Kindern sehr einfach aufzuzeigen, wie sie mit diesen Gefühlen umgehen können. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und Mädchen und Jungen dürfen jedes Gefühl haben (Wut, Trauer, Enttäuschung.) und bei sich akzeptieren sowie auf angemessene Weise zum Ausdruck bringen (z.B. bei Wut ins Kissen schlagen, bei Trauer weinen und getröstet werden).

Auch hier möchte ich aber nochmal auf der oben beschriebenen Klarheit und Bestimmtheit verweisen, die Eltern und Pädagogen im Umgang mit Kindern brauchen.

  

Vielen Dank Frau Dr. Stotz für Ihre und die ausführlichen Erläuterungen zur kindlichen Entwicklung und Erziehung. Wir sind uns sicher, dass die von Ihnen aufgeführten praktischen Beispiele vielen Eltern eine Orientierung geben und somit eine gute Stütze im Alltag sind.

Für alle Eltern, die eine professionelle Beratung in Erwägung ziehen, ist Frau Stotz gerne zu erreichen unter: hallo@mein-erziehungsratgeber.de

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