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DIY-Nähen für Babys & Kinder: Wissenswertes über selbstgemachte Kinderkleidung – KITAnGO

„Back to the roots“ ist die Trendbewegung der vergangenen Jahre, so auch bei Eltern. Während früher schnell gekauft und schnell konsumiert wurde, legen heute immer mehr Mamas und Papas Wert auf Nachhaltigkeit, Individualität und Originalität. Das sind wohl auch die Gründe, weshalb immer mehr Produkte selbst gemacht werden – so auch Kleidungsstücke und Accessoires.

 

Selbstgemachte Babypumphosen, Kinderpullover, Mützen, Lätzchen & co. 

Kinderkleidung von der Stange ist nichts außergewöhnliches, selbstgemachte jedoch schon! Dieser Bewegung schließen sich immer mehr Eltern an. Der DIY-Trend steht noch immer sehr hoch im Kurs. Von selbstgenähten Stramplern, über süße Röckchen, bis hin zu Turnbeuteln und Sonnenhüten – die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig. Benötigt werden lediglich Nähgarn, eine Schere, verschiedene Stoffe und eine geeignete Nähmaschine. Darüber hinaus sollten immer passende Schnittmuster vorhanden sein. Im Internet, insbesondere auf Pinterest und YouTube, finden sich zahlreiche Vorlagen und DIY-Anleitungen für Baby- und Kindersachen. Eine weitere Anlaufstelle sind Bücher.

 

Kaufen oder selber nähen? Vorteile der Marke „selbstgemacht“

Kindersachen zu kaufen ist zwar die gängige Variante, doch ist sie auch die bessere? Während das Kaufen schnell und ohne großen Aufwand von statten geht, hat selbstgemachte Kinderkleidung in puncto Originalität und Nachhaltigkeit die Nase ganz weit vorne. Außerdem kann diese perfekt an die Körpermaße von Baby und Kind geschneidert werden. Somit sitzen die Sachen wie angegossen. Ein weiterer Vorteil von DIY-Kinderkleidung besteht in der Auswahl der Stoffe. Eltern können zwischen den verschiedensten Stoffarten, Farben und Mustern wählen und diese nach belieben zusammen setzen.

 

Gut zu wissen: passende Stoffe, wichtige Utensilien und das richtige Nähwerkzeug

Um „gute“ Kinderkleidung selbst herzustellen, sollten Eltern folgende Tipps zu Stoffen, Nähutensilien und Nähwerkzeug beachten:

  • Stoffe: Dehnbare Stoffe wie Sweat und Jersey mit 5% bis 10% Elastananteil eignen sich besonders gut. Sie lassen sich nicht nur leichter vernähen, sondern passen sich auch Babys Körper perfekt an. Außerdem kann die Kleidung aufgrund der Dehnbarkeit leichter an- und ausgezogen werden.

 

  • Nähutensilien: Eine scharfe Stoffschere gehört zum Nähen dazu. Stumpfe Scheren können unsaubere Schnitte erzeugen oder den Stoff beschädigen. Das sieht nicht nur optisch unschön aus, sondern lässt Stoffe auch schneller ausfransen. Bei Steck- und Nähnadeln sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst Spitz sind.

 

  • Nähwerkzeug: Um Babykleidung und Kindersachen akkurat zusammenzunähen, sollte eine geeignete Nähmaschine benutzt werden. Damit können Stoffe akkurat und sauber vernäht und mit verschiedenen Stichmustern veredelt werden. Auch das Anbringen von Knöpfen, Druckknöpfen und Reißverschlüssen ist möglich.

 

Fazit

Selbstgemachte Kleidung für Babys und Kinder ist nicht seit gestern ein Trend. Immer mehr Eltern erkennen die Vorteile und widmen sich diesem Thema. Neben dem ökologischen Aspekt wie Nachhaltigkeit in der Herstellung und Verarbeitung, gibt es auch zahlreiche praktische Vorzüge wie Individualität, Originalität und Spaß. Für manche Mamas und Papas wird Nähen sogar zum neuen kreativen Hobby!

 

 

Fotos: Pixabay.com

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