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DIY-Sandkasten: 12 Tipps für ein Spielparadies im eigenen Garten – KITAnGO

Sandkastenspielzeug gibt es momentan überall, stechen doch die hellsten Sonnenstrahlen seit Wochen schon mit größter Freude auf uns herab. Vor allem Kinder lieben und genießen sie in vollen Zügen: die Sommerzeit!

Glüht die Sonne den ganzen Nachmittag, heißt es: Nix wie raus! Mit Sack & Pack geht es dann in den Sand des nächsten Spielplatzes oder in den heimischen Garten. Verfügt dieser über einen Sandkasten, haben Kinder, bestenfalls geschützt vor hitziger Sonnenglut, den allergrößten Spaß. Hier können sie in Ruhe mit ihrem Sandspielzeug spielen. Doch worauf sollten Eltern beim Bau eines eigenen Sandkasten achten?

 

5 Gründe für den eignen Sandkasten zu Hause

ausreichende Sicherheit für die Kinder ist gewährleistet
– Schutz vor Wind & Wetter und Verschmutzungen durch eine Abdeckung
– Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung durch ein Sonnensegel
– individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
des Sandkastens
– Sicherstellung hygienischer Standards

 

Vorteil eines eigenen Sandkastens

Zunehmend mehr Eltern achten darauf, mit welchem Spielzeug ihre Kinder in Kontakt kommen oder aus welchem Material dieses gefertigt ist. Sicherlich: Auch Sicherheits- & Qualitätsstandards spielen bei der Auswahl von Kinderspielzeug eine zunehmend wichtige Rolle. Entscheiden sich Eltern für den Eigenbau eines Sandkastens, können sie selbst über die Qualität und Quantität der verwendeten Materialien bestimmen. Doch wo fängt man an?

 

Die richtigen Materialien & Werkzeuge für den DIY-Sandkasten

Material Werkzeug
Kies für Drainage Akkubohrer
Bretter für Innen- & Außenteil und Sitzbank Sandschaufel
Licht- & wasserdurchlässige Unkrautfolie Holzbohrer
Senkkopf-Schrauben für Holz Tacker für die Folie
Umweltschonender Kindersand geringer Körnung Schleifmaschine oder Schleifpapier

8 Tipps für den Bau des Sandkastens

– Sandkasten mit speziellem Kindersand befüllen (Empfehlung: Quarzsand; Körnung: 2 Millimeter)
– Sandkasten in Sichtweite bauen
– nur unbehandeltes Holz verwenden und Farben mit Gütesiegel
– Holz vorher unbedingt mit einem Schleifgerät bearbeiten (Splitter-Gefahr!)
Schrauben komplett im Holz verssenken (Verletzungsrisiko!)
Drainage aus Kies anlegen
flexible Abdeckungsmöglichkeit herrichten, die vor Verunreinigung schützt
Sonnensegel installieren, als Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung (Sonnenstich!)

 

4 weitere Tipps für den eigenen Sandkastenbau: SO wird er zum unbedenklichen Spielparadies

Essenzieller Bestandteil des Sandkastens ist der Sand. Doch Sand ist nicht gleich Sand. Für einen verletzungsfreien und sanften Spielspaß eignet sich spezieller Kinderspielsand hervorragend. Dieser ist aus natürlichem Rohstoff, umweltschonend aufbereitet und angenehm weich. Darüber hinaus ist er leicht formbar und weist eine bestimmte Körnung auf, die nicht zu grob und nicht zu fein ist.

Auch bei der Wahl des richtigen Aufstellorts kann einiges falsch gemacht werden. Ein möglichst gerader Untergrund ist das A und O. Vor dem Aufbau sollten möglichst alle Steine, Wurzeln, Geäst oder andere Widrigkeiten entfernt werden. Der gewählte Platz sollte sich außerdem stets im Blickfeld der Eltern befinden.

Robust und solide wird der DIY-Sandkasten durch die Verwendung des richtigen Holzes. Unbehandeltes hochwertiges Holz enthält keine Giftstoffe und splittert deutlich seltener. Optimaler Weise sollte die Wahl auf widerstandsfähigere Holzarten wie Lärche, Douglasie oder Robinie fallen, da die Mehrinvestition sich rasch auszahlt.

Ein bunter Sandkasten wirkt viel ansprechender auf Kinder, daher können Farben zur Verzierung eingesetzt werden. Neben dem Farbvergnügen und der Farbechtheit sollten Eltern darauf achten, das Lacke und Farben verwendet werden, die den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und speichelecht sind. Bestenfalls werden Produkte genutzt, die das Gütesiegel des „Blauen Engels“ auf der Verpackung tragen.

 

Fazit

Der „richtige“ Sandkasten Marke Eigenbau existiert nicht. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten, zu groß die Phantasie und unbegrenzt der Gestaltungsraum. Vor dem Bauvorhaben sollten sich Eltern und Kinder zusammensetzen, um einen Entwurf zu fertigen, der den Wünschen des Nachwuchs entspricht. Und wenn der DIY-Sandkasten fertig gebaut ist? Dann braucht es nur noch die richtigen Spielsachen für das Spielvergnügen im Freien und der Spaß kann beginnen!

 

LENA Worxx Baufahrzeuge

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