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Kinderrätsel: Denkaufgaben, die das Köpfchen fit machen – KITAnGO

Rätsel sind beliebt

Früher waren sie überwiegend in Heftchen, Zeitschriften und Zeitungen zu finden – heute gibt es sie auch als „moderne Version“ in Form von Apps auf Smartphones, Tablets und co.: die Rede ist von Kinderrätseln. Bereits die Optik weckt schon die Neugierde, was wohl hinter einem Rätsel steckt. Wie funktioniert es? Was muss man machen? Und wie lautet die Lösung?

Die Neugierde zieht Groß und Klein in ihren Bann. Vor allem Kinder interessieren sich für die Funktionsweise eines Rätsels und können lange daran knobeln. Ist die knifflige Aufgabe gelöst, kommt der Nachwuchs aus der Freude nicht so schnell heraus. Schon fast euphorisch will die nächste Denksportaufgabe gelöst werden.

 

Rätsel machen nicht nur Spaß

Knobelaufgaben bringen einen großen Spaßfaktor mit sich und können süchtig machen. Und das ist nicht verkehrt. Denn der praktische Nebeneffekt von Rätseln besteht darin, dass die kognitiven Fähigkeiten geschult werden. Kinder, die sich gerne mit Rätselaufgaben auseinandersetzen, erweitern mit jeder Herausforderung ihr Wissen. Bestehende Synapsen im Gehirn werden gestärkt und neue gebildet. Somit lernen Kinder auf eine spielerische Art und Weise, ohne dies bewusst als Lernen wahrzunehmen.

 

Rätsel passend für das Alter wählen

Damit Kinder nicht die Lust am Rätseln verlieren, sollten die Aufgaben dem Alter und individuellen Entwicklungsstand entsprechen. Sind die Ratespiele zu schwer gestaltet, macht sich der Frust schnell breit und Kinder verlieren die Lust daran. Das Erlebnis wird mit einem negativen Gefühl verbunden. Häufen sich solche Erlebnisse, werden Knobelaufgaben in der Zukunft direkt abgelehnt. Daher sollten Erwachsene den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes erfassen und das Rätsel darauf abstimmen.

Für Kinder im Kindergartenalter eignen sich vor allem Rätsel, die aus Bildern bestehen. Suchspiele und Fehlersuchbilder beispielsweise sind perfekt für den Anfang. Die abgebildeten Symbole oder Gegenstände sollten möglichst einfach gestaltet sein. Ebenso auch die Aufgabe, um an die Lösung zu kommen. Hier ein Rätsel, das sich sehr gut eignet:

Klick“ auf das Bild, um die Medien-Datei zu öffnen und das Rätsel auszudrucken!

 

Rätsel fördern verschiedene Bereiche

Rätsel schulen nicht nur das kognitive Denken von Kindern, sie fördern auch weitere Bereiche. Durch das achtsame Zuhören, während Eltern die Aufgabe erklären, wird die Aufmerksamkeit gefördert. Im Verlauf des Rätselns, werden Konzentration, Kreativität, logisches Denken, Wahrnehmung und Beobachtungsgabe geschult. Je nach Aufgabe und motorischen Voraussetzungen, wird die Motorik des Kindes ausgebaut und verfeinert.

Kinder im Kindergartenalter brauchen oft noch die Hilfestellung von Erwachsenen, da sie sich sonst schnell ablenken lassen, oder dazu tendieren, sich im Rätsel zu verlieren. Mit kurzen Fragen, die das Kind zum Denken anregen, kann die Aufmerksamkeit schnell wieder auf die kniffligen Aufgaben gelenkt werden.

 

Rätsel in verschiedenen Formen und Arten

Rätsel sollen nicht nur die Neugier wecken, sondern auch viel Spaß machen. Damit sie nicht mit der Zeit langweilig werden, gibt es verschiedene Rätselarten. Sie garantieren nicht nur die bewusste Abwechslung, während dem Knobeln, sondern auch im Kopf. Verschiedene Rätsel sprechen nämlich unterschiedliche Areale im Gehirn an. Dadurch werden großflächigere Bereiche gefördert.

Für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter eignen sich besonders gut:

  • Rätselfragen: Scherzfragen, bei denen man um die Ecke denken muss
  • Fehlersuchbilder: zwei identische Bilder, die Unterschiede aufweisen
  • Labyrinthe: ein Weg, der zwischen Gegenständen gefunden werden muss
  • Sortierspiele: Gegenstände, die anderen Gegenständen zugeordnet werden
  • Punkte / Zahlen verbinden: Punkte, die in der richtigen Reihenfolge verbunden werden

 

Die tollen Originale der Worxx-Baufahrzeuge von Lena, aus dem Rätsel:

                

 

 

Foto: Pixabay.com

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