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Vorbild „Eltern“: Wie Mama & Papa das Kind nachhaltig prägen – KITAnGO

Wenn Babys auf die Welt kommen, sind Eltern ihre primären Bezugspersonen. An diesen orientieren sich die Kleinen, vor allem in den ersten Lebensjahren. Was Mama oder Papa machen, wird schon stimmen, denn sie werden es ja wohl wissen!

 

Lernen durch Nachahmung

Wie eignen sich Menschen all die Fähigkeiten an, die man im Leben so braucht? Kinder machen dies ganz einfach: durch Nachahmung. Sie beobachten zunächst einmal ihre Umwelt genau und beginnen anschließend damit, bestimmte Abläufe, Verhaltensweisen und Reaktionen nachzumachen. Da Eltern die engsten Vertrauten sind, wird der Großteil ihrer Eigenschaften abgeguckt und nachgeahmt. Kinder sind somit die kleinen Ausführungen ihrer Eltern.

 

Der Charakter entsteht

Durch das Beobachten bestimmter Verhaltensweisen, Gefühlen und Werten und der damit verbundenen Nachahmung bildet sich nach und nach der Charakter des Kindes aus. Mit der Zeit manifestiert sich dieser und der Grundstein der Persönlichkeitsentwicklung des Menschen ist gelegt. Daher sollten Eltern sich ihren eigenen Wesensmerkmalen früh bewusst werden und überlegen, welche davon sie als Wertvorstellung weitergeben möchten und welche nicht.

Die Persönlichkeit des Vaters, wie er mit dem Sohn umgeht, mit ihm spricht und rumalbert, übernimmt der Junge nahezu 1 zu 1. Spielte der Papa in seiner Kindheit gerne mit Baufahrzeugen, oder einer bestimmten Marke, so ist er eher dazu geneigt, seinem eignen Kind, das selbe Spielzeug mitzubringen. Höchstwahrscheinlich wird der Junge ebenfalls großen Gefallen daran finden und übernimmt diese Erfahrung in die nächste Generation.

Aber auch die Berufe der Eltern können Kinder prägen. Ist Mama eine Polizistin oder Papa ein Feuerwehrmann und wird vom Nachwuchs somit als Held gefeiert, wird der Sprössling in den eigenen Rollenspielen eher zu Polizei- und Feuerwehrautos tendieren.

      

Eltern als Vorbilder

Da Kinder nach der Geburt keine große Auswahl an Vergleichsmöglichkeiten haben, außer ihren Eltern, übernehmen sie ganz unkritisch die elterlichen Eigenschaften, ohne diese zu hinterfragen. Das spiegelt sich nicht nur in den Verhaltensweisen, Emotionen und Reaktionen wieder, sondern beispielsweise auch

  • im Umgang miteinander: Wie behandelt man sein Gegenüber?
  • im Umgang mit der Umwelt: Wie gehe ich mit Ressourcen um?
  • im Umgang mit sich selbst: Wie sehen meine eigenen Bedürfnissen aus?

 

Um Kinder „gut“ zu erziehen, sollten Eltern dementsprechend ein gutes Vorbild sein. Doch wie wird man zu solch einem Vorbild? Zunächst sollten Eltern ihr eigenes Verhalten reflektieren und anschließend authentisch in ihrem Verhalten sein, um nicht die Glaubwürdigkeit des Kindes zu verlieren. Höflichkeit, EhrlichkeitRespekt und Toleranz gegenüber dem Kind und anderen Mitmenschen vermitteln einen vorbildlichen sozialen Umgang. Hält man sich an diese Grundpfeiler, so sind die Grundpfeiler der positiven Vorbildfunktion gelegt!

 

 

Foto: Pixabay.com

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